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Murat Taskin

Murat Taskin wurde1982 in Adana in der Türkei geboren. Er wuchs in alevitischer Tradition auf. Seit seinem sechsten Lebensjahr lebt er in Deutschland.

„Die Kunst ist mein Lebenselexier. Mit ihr kann ich das unsichtbare sichtbar machen und immer wieder neue künstlerische Ausdrucksformen meiner Persönlichkeit entdecken.“ Zentrales Thema in seinen Werken ist der Mensch mit all seinen existenziellen, auch seelischen Problemen. Bereits seit seiner Kindheit konnte er sein künstlerisches Geschick leben, sich stetig weiterentwickeln und sich für Kunst und Malerei begeistern. Seit dem Abschluss des Diplomstudiums der Bildenden Künste an der Freien Kunstschule Stuttgart im Jahr 2017 geht er als Künstler dem Drang nach, etwas Einzigartiges und Außergewöhnliches zu erschaffen.

Öffentlicher Park

Rolf Lorenz

Geboren 1956 in Lörrach/Baden. Südschwarzwald.

Schon immer irgendwie künstlerisch tätig: Malen, Fotografieren, Texten …

Den Traum verwirklicht: Studium Filmwissenschaften/Telecommunications in Massachussetts und Michigan

Studioleiter der Quadro TV- und Filmproduktion in Stuttgart sowie später der gesamten TC Gruppe in Ludwigsburg (1985 - 1990). Promotion-, Werbe-, Wirtschafts- und Lernfilme, teilweise im AV-Verbund, produziert. Mit Leidenschaft stets den Rahmen des bis dahin Machbaren gedehnt.

Ausbildung als Coach und Tätigkeit als Business Coach seit 1988: Klarheit schaffen, Ziele entwickeln, Menschen zum Glück zu verhelfen. Das macht glücklich.

Selbständigkeit als Marketing- und Kommunikationsberater etc. von 1990 bis 2010 (Roth & Lorenz, Stuttgart). Sinn stiftende Markenerlebnisse.

Gefangen in den Abhängigkeiten und Strukturen einer kommerziell zum Erfolg verpflichteten Kommunikationsagentur und als deren Chef zwangsweise sowie gleichzeitig (freiwillig) reduziert aufs Managen, Strukturieren und Gestalten der größeren Zusammenhänge, hatte ich aber einige Jahrzehnte weder Kraft noch Zeit zur intensiven und langfristigen Auseinandersetzung mit den eigenen, persönlichen Sehnsüchten und Lustbarkeiten.

2010 war Schluß. Burnout. Danach Therapie mit allen Schikanen – auch Malen.

Und danach? Malen aus Freude. Es darf ‘raus! J Und zwar auf künstlerische, fast spielerische Art und Weise – auch wenn das meist ziemlich anstrengend ist.

Ich habe immer schon irgendwie kreativ gearbeitet, also von innen heraus zielorientiert etwas Sichtbares mit einer definierten Bedeutung erschaffen. Bei Deko tu‘ ich mich schwer, aber ich kann auch Mickey Mouse.

Und ich will eben mehr sein als „nur“ Maler – ich bin ein Kommunikator mit dem Stilmittel Bild und einem inneren Auftrag, einer Botschaft: Passt mir bitte gut auf diese eine Welt auf!

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Andrzej Jan Estko

Andrzej Jan Estko ist am 22. Oktober 1956 in Olsztyn geboren und flüchtete aus politischen Gründen 1976 aus Polen in die BRD. Nach schwerer psychischer Erkrankung aufgrund des Suizides seiner Freundin heilte er sich selbst, indem er sich autodidaktisch mit den Farbenlehren von Goethe, Steiner und Itten beschäftigte. Er studierte Kunst in der Privatschule von Eberhard Stein in Gerabronn (Hohenlohe) und in der Kunstschule von Brigitte Ketterlinus in Stuttgart. Seitdem beschäftigt er sich mit verschiedenen Kunsttechniken mit Präferenz der Malerei.

Brücke voller Pflanzen

Eleonore Schindler von Wallenstern

Dr. Eleonore Schindler von Wallenstern ist am 28. 07. 1963 in Ludwigsburg geboren. Mitte der 80er Jahre absolvierte sie eine Kunstausbildung bei der Galerie Kubinski in Stuttgart. Schon zuvor nahm sie bis zum Abitur und Studium sowie darüber hinaus Unterricht bei ihrem Vater Günther Schindler von Wallenstern, selbst Künstler in Bildender Kunst und Musiker, bis dieser 2010 starb. 1986 bis 2011 studierte Schindler von Wallenstern und promovierte mit einer Arbeit im Fachbereich Vor- und Frühgeschichte und Ägyptologie der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. 2010 bis 2011 erhielt sie eine Grundausbildung in Ölmalerei Thomas Nolden am Zeicheninstitut der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Autodidaktisch bildete sie sich weiter, wobei das Studium der Bücher von Herdin Radtkte, „Ölmalerei Landschaften - Das Licht dirigieren“, sowie von Susanne Steinbacher M.A., „Altmeisterliche Oelmalerei der Lasurmalerei mit Oel und Eitempera“ sehr entscheidend zu ihrer Entwicklung beitrug. Seit 2014 arbeitet sie im Medium Fotografie.

Brücke voller Pflanzen

Wolfgang Hergeth

Wolfgang Hergeth ist 1946 in Silberbach im böhmischen Tschechien geboren. Er ist gelernter Kirchenmalermeister. Er hat bei seinem Pflegevater im Betrieb und bei Kunstmaler Friedrich Schoch gelernt. Die Ausbildung absolvierte er in der Kunstgewerbeschule München und der Fachschule für Farbe und Gestaltung in Stuttgart. Den Akademiebesuch in Stuttgart brach er nach einem Semester ab.

Immer wieder greift Wolfgang Hergeth in seiner Malerei biblische und literarisch philosophische Themen auf. Ein Impulsgeber für seine Werke ist der Schriftsteller Ernest Hemingway. Eine ganze Serie hat er zur Geschichte „Der alte Mann und das Meer“ gemalt, auch der „Tod am Nachmittag“ diente als Vorlage. „Bei letzterem bin ich extra zu einem Stierkampf in Sevilla gegangen. Wenn ich male, muss ich vorher vor Ort gewesen sein - das gilt beispielsweise auch für die Landschaftsmalerei - oder ich habe eine detaillierte schriftliche Beschreibung“, erklärt er „Maler müssen unterwegs sein.“ Dies trifft auch auf seine bisherigen Ausstellungsorte zu – diese reichen von der näheren Umgebung bis nach New York oder Warschau.

1982 gründete Wolfgang Hergeth eine Malschule in Oberensingen, die er später nach Wernau verlegte. Dort lehrt er Zeichnen, Kompositions- und Farbenlehre, Aquarellieren, Gouache, Mischtechniken, Acryl, Ölmalen, Porträtieren und Aktzeichnen sowie Landschaftsmalerei.

Backsteingebäude

Walter Hörnstein

Walter Hörnstein ist 1939 in Stuttgart geboren. Ungewöhnlich ist der Ursprung seines künstlerischen Schaffens. Eine schwere Erkrankung vor gut 25 Jahren sollte ihm nach Auskunft der Ärzte nur noch eine kurze Lebensspanne lassen. Seinen Lebenstraum, sich künstlerisch zu betätigen, wollte er sich, der Metzgermeister, von da an endlich erfüllen. Über 200 Skulpturen hat er seither autodidaktisch geschaffen.

Darüber ist Walter Hörnstein froh: „Wenn man Kunst ohne Lehrer anfängt, macht man sie so, wie sie in einem ist.“

Idee und Gestalt seiner Skulpturen geben ihm die Natur und seine Empfindung vor.

So verwandelt Walter Hörnstein alte Eichenbalken von Abbruchhäusern in totempfahlartige Stelen, die er mit menschlichen Gestalten, Flora und Fauna bevölkert und zu einem harmonischen Ganzen fügt. Ein im Krieg zerbombter Kirschbaum wandelt sich unter seiner Hand in eine schmerz- und leidgequälte Frau.

Walter Hörnstein gelingt es, „energiegeladene, in sich ruhende, formal reduzierte und detailstrotzende Kunstwerke von berückender Sinnlichkeit“ (Christina Ossowski, „Walter Hörnsteins Holzskulpturen“ ) zu schaffen.

Die Holzdrucke Walter Hörnsteins drücken Fantasien und Sehnsüchte aus. Jeder Druck ist ein Unikat, wobei die Stempelpositionen und Farbverhältnisse auf den geschnitzten und kolorierten Holzstempeln vom Künstler jeweils verändert werden. Der Künstler will seine Skulpturen nicht verkaufen, „weil ich sonst meine Seele verkaufe“. Trott-art ist die erste Galerie, in der seine Werke käuflich erwerbbar sind.

Backsteingebäude

Clemens Hövelborn

Clemens Hövelborn ist am 15. Oktober 1980 in Backnang geboren und lebt seit 2011 in seinem Atelier in Stuttgart-Möhringen. Von 2007 bis 2011 besuchte er Zeichen- und Malkurse bei André Dugin und Rolf Kilian an der Freien Kunstschule Stuttgart. Hövelborn benutzt für seine Figurenensembles aktueller Politiker Kompositionen von alten Meistern wie Caravaggio und kombiniert sie mit Wirtschaftsverbrechern und jungen Rebellen. Was auf den ersten Blick wie eine Milieu-Studie erscheint, erweist sich als Bezugnahme auf politische Missstände. Da es meist Kapital-Verbrecher sind, mit denen Clemens Hövelborn sich beschäftigt, sieht er sich selbst als Vertreter des Kapitalistischen Realismus. Hövelborn demaskiert unsere Gegenwart kritisch, was die anstoßlose, konzeptuelle Kunst unsrer Zeit oft vermissen lässt. In diesem Kontext können Hövelborns Bilder eingereiht in eine lange Tradition der Malerei betrachtet werden, als Spiegel der Sitten und Moral der Menschen zu ihrer Zeit.

Backsteingebäude

David Verstege

David Verstege ist 1974 in Stuttgart geboren. Seine künstlerische Karriere begann mit einer Ausbildung zum Steinbildhauer bei Gerhard Mayr in Stuttgart. Er übte den Beruf fünf Jahre lang aus (u.a. an der staatlichen Dombauhütte zu Passau), bis er die staatliche Schule für Handwerker in Kaiserslautern besuchte, um dort seine Meisterprüfung abzulegen.

Seither arbeitet und lebt David Verstege als freiberuflicher Bildhauer in Stuttgart. Seine Arbeitsgebiete erstrecken sich vom Relief über das „individuell gestaltete Grabmal“ bis hin zur freien Skulptur. Sozial engagiert er sich bei Trott-war e.V.

Sein beruflicher Werdegang prägte seine Lebensgeschichte. Bildhauer ist für ihn Beruf und Berufung, worin er künstlerisches Gestalten und handwerkliches Arbeiten vereint. Er arbeitet mit verschiedensten Materialien wie Bronze, Naturstein, gebranntem Ton, Holz oder Blei. Seine Skulpturen findet man im profanen Bereich in Gartenanlagen und auf Friedhöfen.

Backsteingebäude

Przemek Zajfert

Przemek Zajfert ist 1959 in Polen geboren. Er kam 1984 nach Deutschland. Die Arbeit mit der Camera Obscura steht in vielen Varianten bis heute im Zentrum seiner Arbeit, daneben entstehen kinetische Lichtobjekte und Studien zur Umsetzung von optischen in haptische Eindrücke. Eine wahre Meisterschaft entwickelte Przemek Zajfert in seinen meisterhaften Heliographien. Wegen deren sehr aufwendigen Technik ist er der einzige Künstler in Deutschland, der Heliographien herstellt.

Seit 2007 zieht Przemek Zajfert mit seiner „Black Box“ (2m x 2m x 2m) und einfachsten Lochkameras durch die Welt. Ein Kubus ist sein Arbeitsplatz, in dem er verkauft, produziert und lebt. Für kurze Zeit entsteht dort ein Ort der Langsamkeit, der durch seine fotografische Projekte Menschen anregt und zu unterschiedlichen Begegnungen führt. Die eigentümlichen Bilder, die auf dem Weg entstehen, sind für ihn nicht mehr als eine Begleiterscheinung seiner Kunst. Er war bereits auf zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und Polen vertreten.

Backsteingebäude

Roland Steinborn

Roland Steinborn ist am 25. Juni 1953 in Neustadt an der Waldnab geboren. Nach einer Schreinerlehre geriet er in die missliche Situation der Arbeitslosigkeit, als sein Betrieb nach wenigen Gesellenjahren in Konkurs ging. Zur Straßenzeitung Trott-war kam er via einer Kollegin, die hier schon länger als Verkäuferin der Straßenzeitung arbeitete. Sie brachte Roland wegen seiner Armut, aber auch wegen seiner kreativen Fähigkeiten mit, um ihn im Kulissenbau für das Theaterensemble einzusetzen. Schnell entwarf Steinborn die gemalten Kulissen und beriet Intendanz und Regie sogar in den Spielmilieus mehrerer Stücke. Sein außerordentliches Zeichentalent und sein Sinn für Formen und Farbe veranlasste den Intendanten dazu, ihn in seinem Atelier in der Kunst des malerischen Gestaltens weiterzuführen.

Backsteingebäude

Jürgen Rink

Jürgen Rink ist am 7. Mai 1954 in Deutschland geboren. Nach seinem Abitur reiste er nach Italien, wo er sich mit Gelegenheitsjobs einige Jahre durchschlug. Nach einer gescheiterten Ehe mit einer Italienerin, aus der ein gemeinsamer Sohn hervorging, kehrte er enttäuscht nach Deutschland zurück. Er übte erneut verschiedene Gelegenheitsjobs aus und machte ab und an Übersetzungsarbeiten. 2005 kam er als Verkäufer zur Straßenzeitung Trott-war. Seit dieser Zeit beschäftigt er sich mit Fotografie und digitalen Medien. Seine abstrakten Verfremdungen fotografischer Vorlagen und deren geometrisch symmetrischen Vervielfachungen lassen eine große Sensibilität für Form- und Farbharmonien erkennen, die er inzwischen mit meisterhafter Brillanz weiterentwickelt.

Backsteingebäude

Cristoph Zorn

Christoph Zorn ist 1971 in Stuttgart geboren. Nach einer Schreinerlehre geriet er in die missliche Situation der Arbeitslosigkeit. Zur Straßenzeitung Trott-war kam er via seiner Tante Hanne Tächl, die hier fest in die Theaterarbeit involviert war. Sie brachte Christoph wegen seiner kreativen Fähigkeiten mit, um ihn im Kulissenbau für das Theaterensemble einzusetzen. Schnell wurde Christoph Zorn selbst Ensemblemitglied und spielte bereits in mehreren Stücken eine schauspielerische Rolle. Sein außerordentliches Zeichentalent veranlasste den Bildhauer David Verstege dazu, ihn in seinem Atelier in die Kunst des dreidimensionalen Gestaltens einzuführen.

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Ioan Marius Arcalean

Marius Arcelean ist am 10.10.1976 in Brasov, Rumänien geboren. Nach Abschluss des Liceums M. Eminescu studierte er fünf Jahre Bildhauerei an der „Akademi Nicolae Grigorescu“ in Bukarest. Danach wurde er zum Militär berufen und wurde während dieser Zeit in Kabul eingesetzt. Seit 2012 lebt und arbeitet er in Stuttgart. Um seinen Lebensunterhalt zu sichern fährt er LKW oder arbeitet im Gartenbau. Der Kulturkreis Amos bietet ihm seit 2017 eine künstlerische Heimat und ermöglicht ihm, seine Kreativität zu leben.

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